Tageslosung
Warum sprichst du denn, Jakob, und du, Israel, sagst: »Mein Weg ist dem HERRN verborgen, und mein Recht geht an meinem Gott vorüber«?
Jesaja 40,27
Lehrtext
Jesus sprach zu den Jüngern: O ihr Toren, zu trägen Herzens, all dem zu glauben, was die Propheten geredet haben! Musste nicht der Christus dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen?
Lukas 24,25-26
Feiertag
Woche
Wochenspruch

Wochenlieder
Liturgische Farbe
Predigttext

Weitere Informationen finden Sie auch unter kirchenjahr-evangelisch.de

Engel, Löwe, Stier und Adler

Engel, Löwe, Stier, Adler, diese vier Motive finden sich neben Gesichtern in vier der unteren Fenstern unserer Dorfkirche Marzahn

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Genussvoll Wandern mit Taizé-Gebet zur Burgkapelle St. Ägidius

Taizé-Andachten

Stille suchen. Inne halten. Jeweils am letzten Mittwoch im Monat um 18:00 Uhr laden wir herzlich in die Dorfkirche Marzahn zu Taizé-Andachten ein.

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  • ...auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Marzahn. Die Kirche und das Gemeindehaus der Evangelische Kirchengemeinde Marzahn liegen im idyllischen Angerdorf Alt-Marzahn, mitten im sonst sehr urbanen Stadtteil zwischen den Gärten der Welt und dem Einkaufszentrum „Eastgate“.

    Weiterlesen Herzlich Willkommen...

    Kirche mit und für Kinder

    Kinderkirche
    Vorschulkreis
    Kindersamstag

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    Sehr geehrte Mitglieder der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Marzahn,
    die finnische evangelische Gemeinde in Berlin will Sie herzlich einladen, an einem gemeinsamen Gottesdienst in der Passionskirche Berlin Kreuzberg am 8. September 2024 um 15 Uhr teilzunehmen. Nach dem Gottesdienst laden wir Sie zu einem gemütlichen Beisammensein auf unserem Hof in Finnland Zentrum ein.

    Um eine unverbindliche Voranmeldung an Pfarrer Dr. Luttenberger wird gebeten.
    Mit freundlichen Grüßen
    Katariina Airas
    (Pfarrerin der finnischen Gemeinden in Berlin und Ost-Deutschland)

    Gedanken zum 8. Mai

    Ihre Füße eilen, Blut zu vergießen …  und den Weg des Friedens kennen sie nicht.
    Römerbrief  Kapitel 3 Vers 15 und 17

    Liebe Leserin, lieber Leser,
    in diesen Tagen gewinnt dieses Wort des Apostels Paulus brennende Aktualität. Es gibt ein Lied von den Puhdys aus dem Jahr 1984 das heißt „Ich will nicht vergessen“ darin wird angesichts der Atombedrohung der achtziger Jahre und den furchtbaren Folgen des Zweiten Weltkrieges gefragt: „Ist alles vergessen, was einmal war?“ Diese Frage kann man heute wieder ganz aktuell stellen. Das Lied ändert dann die Frage in einen Entschluss, der im Titel schon anklingt: „Ich will nicht vergessen!“

    Weil sich eine beängstigende Vergessenheit breitmacht, die sowohl die Geschichte als vor allem auch die Verantwortung vor Gott betrifft, bewahrheitet sich das Wort des Apostels im Römerbrief aus dem Jahr 56 n.Chr. in bedrückender Weise. Es wird erschreckend deutlich, dass der Mensch offenbar leichter böse sein kann als gut. Es ist doch absurd, dass Macht als Zerstörungskraft verstanden wird, als ein Überbietungswettbewerb an Waffen.

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    Am 31. Mai 1934, also vor 90 Jahren, wurde in Barmen bei Wuppertal von der damaligen Bekennenden Kirche die Barmer Theologische Erklärung veröffentlicht. Es war die Erneuerung und Vergewisserung des Bekenntnisses der Gemeinde Jesu gegenüber einer Kirche, die es verwässert und der herrschenden weltanschaulichen und politischen Tendenz in der Gesellschaft überlassen hatte. Es war auch ein Bekenntnis gegenüber einem Staat, der sich die Kirche für seine Zwecke zu Nutze machen wollte und auch gemacht hat.

    Diese Erklärung, auf die die evangelischen Pfarrer u.a. ordiniert werden, gibt uns als Gemeinde den Auftrag, die Liebe Gottes, die uns in Jesus Christus persönlich begegnet, zu bekennen und zu verkündigen. Dadurch können wir zeigen, dass die kleinste Liebeskraft größer ist als die größte Zerstörungsmacht.

    Die Barmer Theologische Erklärung ermahnt in der fünften These auch dazu, wachsam gegenüber dem Staat zu bleiben und ihn an seine eigentliche Aufgabe zu erinnern, nämlich für Recht und Frieden zu sorgen. Der Staat hat sich schlicht zuallererst für das Recht und für den äußeren inneren Frieden einzusetzen.
    Dabei ist seit der frühsten Christenheit ein wichtiger Beitrag der Gemeinde, für die Obrigkeit zu beten, damit sie diesen ihren Auftrag erfüllen kann. Aber, sie betet, um es in der Sprache des Neuen Testaments zu sagen, für den König nicht zum König. Maßstab für das Gewissen und Handeln auch gegenüber dem Staat bleibt allein Gott, zu dem wir beten. Aber wir können dafür beten, dass die Verantwortlichen den Weg des Friedens finden.

    Albert Schweitzers „ Mein Wort an die Menschen“ aus dem Jahr 1965, drei Jahre nach dem  drohenden Atomkrieg durch die Kuba-Krise, hat wieder eine ganz neue Aktualität gewonnen. Er schreibt darin folgendes:

    „Die Not aber, in der wir bis heute leben, ist die Gefährdung des Friedens. Zur Zeit haben wir die Wahl zwischen zwei Risiken. Das eine besteht in der Fortsetzung des unsinnigen Wettrüstens in Atomwaffen und der damit gegebenen Gefahr des Atomkrieges, das andere im Verzicht auf Atomwaffen und in dem Hoffen, daß Amerika, die Sowjetunion und die mit ihnen in Verbindung stehenden Völker es fertig bringen werden, in Verträglichkeit und Frieden nebeneinander zu leben. Das erste Risiko enthält keine Möglichkeit einer gedeihlichen Zukunft. Das zweite tut es. Wir müssen das zweite wagen. … Mögen die, welche die Geschicke der Völker in Händen haben, darauf bedacht sein, alles zu vermeiden, was die Lage, in der wir uns befinden, noch schwieriger und gefahrvoller gestalten könnte. Mögen sie das wunderbare Wort des Apostel Paulus beherzigen: „Soviel an euch liegt, habt mit allen Menschen Frieden!“

    Jede und jeder kann in seinem unmittelbaren Umfeld Friedenstifter im Kleinen sein und so dazu beitragen, dass auch der Friede im Großen gelingt. Jesus Christus spricht: „Selig sind die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen.“

    Joram Luttenberger, Pfarrer

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